Gitter "Schwarz auf Weiß"  100 x 80 cm  Lack auf Leinwand  1995
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Die, wie die Künstlerin sie nennt, „Gitterbilder“ werden in spezifisch entwickeltem Verfahren gearbeitet.
Die feinen, übereinanderliegenden Linien (Lack) werden mit einer düsenbestückten, selbstkonstruierten Flasche auf den Untergrund (matte Acryldispersion) aufgetragen.
Die Bilder erhalten so eine eigenständige Struktur und erwecken den Eindruck eines über das Bild gelegten Rasters. Wie Gaze.
Die unterschiedlichen Farbkombinationen erzeugen wechselnde Eindrücke - das Gitter, das den Hintergrund quasi festhält, das Netz, das sich unbeschwert über den Untergrund legt.
„Die Farbe rührt individuelles Empfinden - Safrangelb mit Weiß anders als Weiß mit Schwarz, anders als stumpfes Blau mit Schwarz und Orange - die Linie, die Klarheit des Geistes.“
Die Gitterstruktur überträgt Titanilla Eisenhart auch auf das Objekt - Holzquader eingefangen von Netzen.

E.B.
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